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Rollerschieben

Bei der letzten Tour zum Bonyanse-Schrein ging dem dafür geliehenen Cruiser der Sprit aus.

gewitter

Auf der Rückkehr von Gushegu fahren wir auf ein Gewitter zu. Das regnete sich auf dem Weg vor uns ab. Mit Folgen...

Motocross

...nämlich 2 Stunden länger "fahren", i. e. Motocross... das schmerzt auf dem Rücksitz besonders...

Ein Zimmer mit Blick auf den Sarg bitte...

Ein Zimmer mit Blick auf den Sarg bitte...

Stadtschafe2

Die Schafe in Tamale Lorry-Station fressen kleine welke Blätter und Abfälle...

Voltaschieben

Mitm Moped mit ohne Schpritt übern Volta...

Kumasistation

Warten auf den "Bus" von Kumasi nach Cape Coast. Rechts ein Mercedes-Lorry für 22 Fahrgäste.

Jerusalem

Schade...jetzt ist sie kaputt...

Hühnerstall

Hühnerstall

holzkinder

Die Kinder laufen 10-20 km, um Holz für 0,5 - 1 Euro auf dem Markt zu verkaufen.

Gambagasteine

Reibesteine, auf denen man mit einem zweiten Stein vorgekochte Tomaten und Paprika "grindet", also zerreibt, um die typischen "Soups" und "Stews" zu kreiren.

Die 60/40 Regel

“Not all is true. Some is exaggerated, some is lie. But maybe 60% is true.”

Diese Aussage hört man in Ghana immer dann, wenn es um die spiritual world oder Magisches im Allgemeine geht. Filme beispielsweise werden als getreue Wiedergabe einer gesellschaftlichen Realität angesehen – abzüglich einiger Übertreibungen. Die ghanaische öffentliche Meinung ist so paranoid, dass sie selbst dem Gerücht und der Propaganda misstraut – man könnte das leichtfertig mit Skepsis verwechseln. Faktisch glauben virtuell alle, die in Ghana aufwachsen, an Hexerei, Astralreisen und die Wahrheit von Träumen.
In Träumen etwa erreiche man eine Art Astralwelt, in der Konflikte ausgetragen werden. Ein stereotyp vorgetragener Traum ist der, von einer Person mit einer Machete gejagt zu werden. Ob er wirklich geträumt wird oder zur Folklore gehört, kann ich schlecht beurteilen. Jedoch wurden viele der etwa 3000 InsassInnen in Ghanas 4-6 Camps für Flüchtlinge vor Hexereianklagen aufgrund von solchen Träumen angeklagt und bisweilen sehr heftig gefoltert.
Auf der anderen Seite haben die meisten Menschen und insbesondere Jugendliche Angst vor sexuellen Träumen. Man heirate im Traum eine hellhäutige Spirit-Frau, die einem dann aus dem Meer Reichtümer bringe. Das habe aber zum Ergebnis, dass man nicht heiraten könne – und deshalb müsse man dann Rituale vollziehen, um sich von solchen Träumen zu reinigen.
Auch meine Digitalkamera, so selbstverständlich GhanaerInnen mit bisweilen ungleich teureren Modellen umgehen, gilt als positives Produkt weißer Hexerei. Der, der das erfunden habe, habe das Wissen im Traum erhalten.
Ein Sprichwort wie das aus der Antike stammende “Träume sind Schäume” beinhaltet eben schon einen gewaltigen Sprung der Aufklärung, so dass in Europa eben nicht erst die Freud’sche Traumdeutung gelesen werden muss, um ein relativ differenzierteres Verhältnis zu den Produkten der eigenen Phantasie zu entwickeln.

So weit kleine Einblicke in meine Arbeit.
Ich war mittlerweile das zweite Mal im Norden, diesmal für 11 Tage, in Gambaga, wo ein kleines “Hexen”-Camp mit etwa 90 Insassen liegt und in Yendi. Dem dortigen Camp in Gnaani/Tingdang habe ich nur einen kurzen Besuch abstatten können. Es liegt anders als das in Gambaga nicht im Zentrum einer Kleinstadt, sondern bildet selbst ein Dorf mit etwa 800 Flüchtlingen, die dort unter der Obhut eines Chiefs ihre Hütten bauen konnten. Allerdings sind die Zustände erbärmlich. Regenstürme decken rasch die Grasdächer ab und in der Regenzeit ist es schwer, neues Gras zu beschaffen. Alle dort insistierten auf ihre dringliche Lage und forderten rasche Hilfe ein. Vor Ort gibt es keine NGO. Ein sympathisierender Politiker wurde vor kurzem abgewählt, seitdem stockte wohl jede Hilfe.

In Gambaga hat die presbyterianische Kirche dem Projekt “Gambaga Outcast Home” die Finanzierung abgedreht, der “Supervisor” arbeitet seit einem Jahr ohne Gehalt. Dort ist der Chief zudem sehr viel autoritärer und launischer. Lebensmittelhilfen des Catholic Relief Funds blieben seit 2005 aus, immerhin können die Frauen dort sehr viel besser für sich sorgen als in Tingdang und bekommen öfter mal Aufträge oder Almosen von den Leuten aus Gambaga über den Lehm”zaun” zugesteckt.
Während in Gambaga weitgehend Personen aus der näheren Umgebung und aus den Sprachen Mampele, Bimoba, Dagomba und Kukumba kommen, befinden sich in Tingdang Leute aus ganz Ghana und aus den Nachbarstaaten. “Just the whites don’t bring people here. But all Africa does.”

Die Leute sind sehr unerfahren im Fundraising, so etwas wie ein Bewusstsein eigener Rechte existiert wenig, in Gambaga verhindert vor allem die Präsenz des eifersüchtig über seine Privilegien wachenden Chiefs die selbstbewusste Organisation der Betroffenen, die sich für unschuldig halten. Hilfe wird vor allem aus dem Ausland erwartet, von den Ghanaern erhofft man sich wenig.

Man wird bisweilen vorgewarnt, dass Ghanaer einem nach dem Mund reden würden und lügen würden, besonders wenn es um Hexerei ginge. Das habe ich selten auch so erlebt. Mit dem Leiter der 2-Personen NGO in Gambaga hatte ich eher den Eindruck, dass ein Prozess der Identifikation entscheidend ist. Wenn er längere Zeit mit mir zusammen war, hatte er sehr lebhaft Fragen gestellt und sich von Hexereivorstellungen klarer distanziert., von einem eigenen Projekt geträumt, das ohne Chief arbeiten könne und in dem er die Frauen mit anderen Camps vernetzen könnte. In der Gegenwart von spirituell einflussreichen Personen oder Gruppen von Ghanaern dagegen erzählte er rasch von Juju-Männern, spirituell mächtigen Personen und ähnlichem. “Some might not be true. But some is, maybe 60%.”

Zum einen arbeitet er also an einem Projekt, das die “witchcraft mentality” aus den Köpfen der Leute eliminieren will, zum Anderen hält er Hexerei für wahr. Nicht unbedingt ein Widerspruch oder ein Verleugnen, sondern eher eine Art kulturell produzierter Schizophrenie in der zwei Meinungen in einer Person existieren können und je nach dominierender Situation und Umfeld sich äußern. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass viele Ghanaer sich auch sehr offenherzig über Hexerei äußern und den Fremden über Afrika aufklären wollen.  “This is our culture!” Wieder anderen sind Fragen über Hexerei unangenehm. Einen echten “Pretender”, der den Hexenglauben aus Opportunismus verleugnen,  habe ich nur einmal getroffen, und der wurde prompt von einem anwesenden Ghanaer ausgelacht und denunziert.

Ansonsten ist die echte Lüge in Ghana differenziert zu betrachten. Den Gebrauch von Stöcken zur Disziplinierung hat man zwar in Schulen verboten, ich habe ihn aber öfters im familiären Umfeld zu Gesicht bekommen. Wer geschlagen wird, weil er eine falsche Antwort gegeben hat, wird in Zukunft sehr vorsichtig sein mit der Äußerung seiner Meinung.  Entsprechend schwammige unbrauchbare Aussagen erhält man in Interviews. Daher auch die immer angeschobenen Relativierungen, vielleicht sei dieses oder jenes übertrieben, das wisse man nicht so genau. Der autoritäre Charakter dominiert weit über das junge zaghafte demokratische Bewusstsein. Auf die Demokratie ist man stolz, aber den Chiefs huldigt man mit Verbeugungen, Händeklatschen und Fingerschnipsen. Die Telefonfirma MTN wirbt mit dem Konterfei des Königs der Ashanti, gratuliert dem Monarchen zu seiner inspirierenden Führerschaft. Und an der Altershierarchie kommt niemand vorbei, der einzige Weg, die Vateridentifikation zu erreichen, ist älter zu werden. Nix mit “Ich will Mama heiraten” oder “Lokomotivführer werden”. Wenn man so alt ist wie der Vater ist der schon wieder doppelt so alt, in der lokalen Hierarchie möglicherweise aufgestiegen und man kann ihn erst überholen, wenn er mausetot ist.

Im Norden habe ich es öfter erlebt, dass Kinder salutieren, sobald sie mich sehen. Im Camp in Gambaga und auch im Ort bekreuzigte man sich eifrig, wenn man mich sah – auch wenn der islamische Kopfschmuck von einer anderen Einstellung sprach. Nun gut, ich zahlte ja auch dem Chief sein “Kola” obwohl es mir zuwider war.

Also denn, ich bin wieder zurück in Cape Coast. Mit dem Essen komme ich besser klar. Im Norden gibt es überall leckeren frittierten Käse, auch in Cape Coast habe ich einen Stand gefunden, der diesen verkauft. Endlich wieder Calcium außerhalb von Bananen. Und Fufu kann ich auch immer besser ab, es kommt nur auf die Suppe an. In Tamale hatte ich das Glück oder das Pech, versehentlich einen Grascutterkopf in meiner Suppe zu ergattern. Ich wollte durchaus diese berühmte Riesenratte probieren, deutete auf ein vermeintlich besonders saftig-rundes Stück in der Auslage. Erst als ich ständig auf die kleinen Zähne biss merkte ich, dass ich an einer Backe knabberte. Das Hirn muss man dann zuletzt noch aussaugen und mit der Zunge vom Schädelinneren lösen, es erinnert etwas an Frischkäse. Im Prinzip nichts anderes als Hase. Im Norden schätzt man auch Hundefleisch vernünftigerweise hoch ein, bisweilen höher als Schwein.

Mit Geschenken tue ich mir immer noch schwer. Phone-Credits kommen auch nur eine Zeitlang gut an, dann wird es langweilig. Ghanaer zum Essen einzuladen ist unmöglich. Sie werden sich entweder Fried Rice mit Chicken bestellen, was sie jeden Tag essen können, oder aus Höflichkeit das gleiche, was man selbst bestellt. Niemals käme einer auf die Idee, etwas Neues auszuprobieren, auch wenn es nur Beef in green pepper mit Chips ist, der kontinentale Klassiker auf der Speisekarte. Geschenke werden bisweilen eingefordert. Im Norden kann man durchaus auch mit Räucherfisch oder Brot begeistern. Im Süden wird es schon schwieriger. Traditionelles gibt es kaum erschwingliches, die weiten Hemden des Nordens kosten gleich 20 Euro, Glasperlenketten kommen aus dem Süden, da bleibt fast nur Yams und den gibt es im Süden für nur geringes mehr. Käse will man kaum einen Eimer durch den Bus schleppen.
Dennoch werden Geschenke erwartet. Nichts wird abgelehnt, aber bisweilen merkt man doch, dass jemand etwas enttäuscht ist. Fragt man allerdings nach, was begehrt ist, bekommt man zur Antwort: “Anything!” Immer wieder “anything”. Niemals wird einer sagen: bring mir doch ein schickes Kopftuch mit. Nur in Ausnahmen gibt es bei selbstbewussten Jugendlichen solche Meinungsäußerungen.

Anders dagegen im Alltag. Dann heißt es fordernd im Befehlston von Wildfremden und flüchtigen Bekannten: “I want a Credit!” oder “Buy me Toffee!” oder “why didn’t you bring Toffee?” Hat man einmal was geschenkt, ist man dran. Kleiner Finger, ganze Hand. Als hätte man mit dem ersten Geschenk ein Abonement unterschrieben. Manche werden stellenweise freundlich-unverschämt: “Bring us an I-Pod! We need an I-Pod!” – Nein, braucht ihr nicht, ich komme gut ohne klar. Manche die ich wirklich unterstützt habe, bekundeten, nun habe Gott endlich ihre Gebete erhört und mich gesandt, nun werde alles besser. Da hat man dann flugs wieder jenes magische Christentum unterstützt, das in Ghana Triumphzüge feiert – bete so und so oft und du bekommst so und so viel.

Noch ein kleiner Beitrag zur Rassismustheorie:
Der durchschnittliche Ghanaer ist ein eingefleischter Rassist mit einer tiefen Abneigung gegen Schwarze. So aufopfernd und gastfreundlich er einem Weißen gegenüber ist, so abweisend und kaltherzig ist er bisweilen seinen nächsten Verwandten gegenüber. Die ghanaischen Frauen hassen ihre Haare. Sie glätten sie oder maskieren sie mit Weave-Ons, die sich nach Draht anfühlen und manchmal auch so aussehen. Viele hätten am liebsten halb-weiße Kinder mit einer oder einem Weißen, verbieten ihren Töchtern, Schwarze zu heiraten, sie sollen sich gefälligst einen Obroni angeln. Bisweilen ist das Heiratsangebot aber auch nur ein traditionelles Kompliment, jedoch nie ganz vom Gelüste zu trennen.

Will man einfach mal einkaufen gehen, kommt man mit 20 Heiratsangeboten zurück – die meist weiblichen Verkäuferinnen wollen alle ein Geschenk gekauft haben als Liebesbeweis, alle bekunden ihre Heiratsabsicht und manche beschweren sich, warum man nicht das letztes Mal bestellte Geschenk, etwa ein Hemd oder Stoff, mitgebracht habe, dabei sei man doch schon so gut wie ein Ehepaar! Das ist nervig. Bisweilen werde ich unhöflich und verletze die gutmütigen Seelen mit ätzenden Kommentaren. Das ist nicht nett. Nein. Verstehe einer die Weißen. Erst für einen Wochenlohn Olivenöl kaufen und dann nicht einmal ein Hemd als Geschenk bringen.

Sitzt man im Trotro und kommt zurück nach Cape Coast, hat einen einer der Taxifahrer durchs Fenster gesehen, tönt der Schlachtruf “Broni!” und die Meute hetzt zur Türe, obwohl ohnehin der Kodex vorschreibt, dass der erste Taxifahrer den Kunden bekommt – weshalb er wahrscheinlich “Broni” brüllte, um seinen Anspruch zu markieren. Einen anderen Taxifahrer wegen Preiskonflikten zu wählen wäre unhöflich. “Broni! Welcome! I will bring you anywhere!” Wie kann man es da wagen, nach dem Preis zu fragen! Erst einsteigen. Dann verhandeln. Ein Spiel, bei dem alle Seiten wissen, dass sie übers Ohr gehauen werden. Die Kunden von den Fahrern, die Fahrer von den Fahrzeugbesitzern, denen sie oft mehr als 3/4 des Tageseinkommens abdrücken müssen.

Es wäre ein Missverständnis, das als Erbe des kolonialen Rassismus zu verstehen. Dieser Rassismus ist ein genuin afrikanischer, er entsteht in einem spezifischen ökonomisch-geographischen Verhältnis. Die Weißen sind nun mal zu 99% reicher und öfters auch ausnehmend nett, bzw. naiv, geben oft irrsinnige Summen für Unsinn aus also muss es etwas mit der Hautfarbe zu tun haben und also ist die Hautfarbe auch ein Erkennungszeichen für Reichtum. Ein einfacher, logischer Schluss der typischen ghanaischen und internationalen Betrachtungslogik – wenn man etwas sieht, ist es wahr, Prüfinstanzen sind ökonomisch vermittelt und entsprechend unzugänglich.

Andere Ghanaer sind für den Normalghanaer zumindest im Gespräch mit Weißen Verbrecher, üble Elemente, Asoziale, drogensüchtige Schurken, armed Robbers, vor denen man den gutmütigen Weißen beschützen muss. Dadurch wertet er sich selbst auf. Niemals wird ein durchschnittlicher Ghaner jemandem voll und ganz trauen. Selbst der beste Freund könnte einem Gift ins Essen mischen. Das hält einen aber nicht davon ab, einen sehr herzlichen und angenehmen Umgang mit Freunden zu pflegen. Das Ideal einer Männerfreundschaft ist es, Hand in Hand durch die Straßen zu schlendern. Es kommt nur darauf an, was man heute voneinander geträumt hat.

Niemals isst man als Familie an einem Tisch, sondern immer nacheinander, am liebsten auf dem Schemel vor dem Fernseher, meistens erst der Vater, dann die Frau, dann die Kinder, die das Essen bringen und auch wegtragen und spülen und das Programm umschalten und putzen und so weiter. Als Gast bekommt man natürlich das Essen zuerst. Manchmal teilen sich auch Kinder und Eltern einen Napf, selten sieht man aber Frauen und Männer in einer irgendwie gleichberechtigten Position zusammen essen. Im Norden wird von Frauen erwartet, dass sie dem Mann die Wasserschale mit einem Knicks reichen.

Also, um es zusammen zu fassen: Mir geht es weitgehend gut und ich komme mit meiner Arbeit gut voran. Gut dass ich Freud gelesen habe und mein Freund Adorno berät mich manchmal abends noch mit seiner “Negativen Dialektik”. Auch eine Kakerlake hat mich ins Herz geschlossen und teilt mein Zimmer. Wer mich kennt, weiß, dass das nichts Neues für mich ist. So fühle ich mich fast wie zu Hause.
Was will man mehr.

Ps: Teile dieses Textes, besonders Inhalte, werden in geplanten Artikeln verwendet werden – ihr erhaltet gewissermaßen eine Betaversion eines potentiell marktregulierten Produktes. Ich bitte um begrenzte Weitergabe und verantwortungsvollen Umgang damit.

Denn möglicherweise sind nur 60 % wahr und 40 %  Übertreibung…

http://www.feministafrica.org/index.php/woman-witch

Zwei Funde…

Chinesische Solidaritätsaktion mit Ureinwohnern Süddeutschlands - "Kaaschmer ma e Tembo raische?"

Chinesische Solidaritätsaktion mit Ureinwohnern Süddeutschlands - "Kaaschmer ma e Tembo raische?"

Quasi über Nacht errötete Ghana. Vodafone hat OneTouch und Ghana Telecom übernommen und malte alle Wände rot an. Im Fernsehen ertönt ein sympathischer Werbeclip, in dem unter anderem "Girls Power" angepriesen wird.

Quasi über Nacht errötete Ghana. Vodafone hat OneTouch und Ghana Telecom übernommen und malte alle Wände rot an. Im Fernsehen ertönt ein sympathischer Werbeclip, in dem unter anderem "Girls Power" angepriesen wird.

Media…

Es gibt sie nämlich, die raubkopierten Sammel-DVDs von Ghanamovies. Die Polizisten sollen bei diesen empfindlich sein, 1500 GhanaCedi Strafe stehe auf den Vertrieb, mehr als auf Pornographie (1000 GhC)
Es gibt sie nämlich, die raubkopierten Sammel-DVDs von Ghanamovies. Die Polizisten sollen bei diesen empfindlich sein, 1500 GhanaCedi Strafe stehe auf den Vertrieb, mehr als auf den offenen Verkauf von Pornographie (1000 GhC)

Shopping am Opera Square - Trouvailles für die Sammlung. Es gibt eine bessere Auswahl als in deutschen Videotheken - allerdings mit merklichen Problemen in der technischen Verarbeitung, etwa die Hälfte der Filme weist Abspielprobleme oder Lücken auf. Alle kommen sie aus China und werden über Togo eingeschmuggelt.

Shopping am Opera Square - Trouvailles für die Sammlung. Es gibt eine bessere Auswahl als in deutschen Videotheken - allerdings mit merklichen Problemen in der technischen Verarbeitung, etwa die Hälfte der Filme weist Abspielprobleme oder Lücken auf. Alle kommen sie aus China und werden über Togo eingeschmuggelt.

Accra Mall - Western Style Cinema - nicht unbedingt weniger Hexerei...

Accra Mall - Western Style Cinema - nicht unbedingt weniger Hexerei...

...oder Mystisches...

...oder Mystisches...

...auch an Zauberern mangelt es nicht...

...auch an Zauberern mangelt es nicht...

...und danach gibts magic corn...

...und danach gibts magic corn...

Jujutimes

...aber auch Aufklärung gibt's...wenngleich etwas dürftig unterfüttert.

...aber auch Aufklärung gibt's...wenngleich etwas dürftig unterfüttert.

Entwicklungshilfe... Eine Truppe Esoteriker wurde verhaftet, weil sie in einen Staudamm "Orgonit" einfüllten, um die Wasserenergie zu harmonisieren und Afrika zu heilen.

Eine Truppe Esoteriker wurde verhaftet, weil sie in die Turbinen eines afrikanischen Staudammes “Orgonit” einfüllten, um die Wasserenergie zu harmonisieren und so Afrika zu heilen. Die Behörden sahen diese noble Entwicklungshilfe nach Wilhelm Reich als Akt des Terrorismus und der Sabotage.

In Gambaga blieben nachts Leuchtstoffröhren außen an, was mein Hobby auch ein wenig ansprach... Für Artnamen bin ich aber nicht bewandert.

In Gambaga blieben nachts Leuchtstoffröhren außen an, was mein Hobby auch ein wenig ansprach... Für Artnamen bin ich aber nicht bewandert.

Oleanderschwärmer, wenns richtig ist...

Oleanderschwärmer, wenns richtig ist...

zikadeneule2

gibt's überall in Ghana, aber meistens mit dachkantig geschlossenen Flügeln...

gibt's überall in Ghana, aber meistens mit dachkantig geschlossenen Flügeln...

eule3

eule5

Die Eule (?) von oben...

Die Eule (?) von oben...

Eine Hafte, glaube ich... war ca. 8 cm lang

Eine Hafte, glaube ich... war ca. 8 cm lang

nachtfaltergambaga

spanner

Gottesanbeterin, die Ghanaer wissen den Namen "Praying Mantis".

Gottesanbeterin, die Ghanaer wissen den Namen "Praying Mantis".

Ein Trio mit "Praying Mantis"...

Ein Trio mit "Praying Mantis"...

Wieder ein Trio...

Wieder ein Trio...

Handtellergroße Spinner, massenhaft...

Handtellergroße Spinner, massenhaft...

schwärmer1

Brummer...

Brummer...

schrecke6

schrecke3

Der Norden

In Bolgatanga hat Jede ein Motorrad - Die werden über den Freihafen Dubai nach Togo gebracht und von dort nach Ghana geschmuggelt.

In Bolgatanga hat Jede ein Motorrad - Die werden über den Freihafen Dubai nach Togo gebracht und von dort nach Ghana geschmuggelt.

Die Berge von Tongo, Ort des Tongnaab-Schreines in Tengzug, dem "Mekka of Nature Religion". Als ich ankam, fing es gerade sehr malerisch an zu stürmen...

Die Berge von Tongo, Ort des Tongnaab-Schreines in Tengzug, dem "Mekka of Nature Religion". Als ich ankam, fing es gerade sehr malerisch an zu stürmen...

Typische Lehm-Hütte in Tengzug, dem "Palast" eines Königs mit 20 Frauen. Vor jedem Hauseingang Schädelhaufen und Opferschreine, strotzend von Hühnerblut und Federn. Die übrigen Lehmhüttendörfer im Norden kommen sehr viel freundlicher und weniger martialisch daher. Der Lehm ist gehärtet und hart wie Zement. Auf den Flachdächern wird Hirse und anderes getrocknet.

Typische Lehm-Hütte in Tengzug, dem "Palast" eines Königs mit 20 Frauen. Vor jedem Hauseingang Schädelhaufen und Opferschreine, strotzend von Hühnerblut und Federn. Die übrigen Lehmhüttendörfer im Norden kommen sehr viel freundlicher und weniger martialisch daher. Der Lehm ist gehärtet und hart wie Zement. Auf den Flachdächern wird Hirse und anderes getrocknet.

Die zwei Schreinpriester von Tongnaab auf einem Hausschrein. Der Tongnaab-Schrein selbst darf nicht fotografiert werden. Er befindet sich in einer Höhle, zu der man etwas aufsteigen muss.

Die zwei Schreinpriester von Tongnaab auf einem Hausschrein. Der Tongnaab-Schrein selbst darf nicht fotografiert werden. Er befindet sich in einer Höhle, zu der man etwas aufsteigen muss.

Blick vom Tongnaab-Felsen auf die Voltaebene.

Blick vom Tongnaab-Felsen auf die Voltaebene.

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